FEINSITTICH - Neophema chrysostoma

Unterarten
Keine.

Namengebung
Neophema: neuer Ton.
Chrysostoma: goldener Schnabel.

Englisch: blue-winged grass parrakeet.
Holländisch: blauwvleugel parkiet.

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Eltern und Jungvögel Maße und Gewichte Umgebung und Verhalten Nahrung Brutgelegenheit Brutprozeß Besonderheiten Mutationen Bilder

 

Eltern und Jungvögel Seitenanfang

Das Männchen zeigt ein dunkelblaues Stirnband, das bis zu den Augen reicht. Dieses Band ist beim Weibchen schmaler. Der Zügel, die Gegend zwischen Augen und Schnabel, ist gelb und auch hinter dem Auge ist ein kleiner gelber Fleck zu sehen. Die Flügelunterseite ist beim Hahn dunkler als bei der Henne. Dies gilt für das gesamte Gefieder, daß beim Männchen etwas farbintensiver ist. Außerdem ist die Blaufärbung der Flügeln größer. Beide Geschlechter haben im allgemeinen keinen Flügelstreifen.

Die Jungvögel bilden eine blasse Ausgabe des Weibchens. Die Blaufärbung am Kopf ist minimal, und Hahn und Henne sind schwer voneinander zu unterscheiden. Ihr endgültiges Gefieder bekommen sie im Alter von acht bis neun Monaten. Nach etwa einem Jahr sind sie geschlechtsreif.

 

Maße und Gewichte Seitenanfang

Länge: 21 cm
Gewichte: Männchen 48-61 Gramm, Weibchen 44-49 Gramm
Ringmaß: 4mm

 

Umgebung und Verhalten Seitenanfang

Der Feinsittich hat sich von allen Neophemas am wenigsten spezialisiert und man kann ihn in verschiedenen Gebieten antreffen. Sowohl in den grünen Bergen Tasmaniens, in Savannen, leicht bewaldeten Hügelgebieten, als auch in Tälern und Grasland, und in den Küstengegenden ist sein Vorkommen allgemein.

Wahrscheinlich kann man diese Sittiche in zwei Gruppen einteilen. Eine Gruppe brütet im südöstlichen Australien, während die andere Gruppe zum Brutgeschäft nach Tasmanien zieht.

Feinsittiche leben in Paaren oder kleinen Gruppen, und im Winter schließen sie sich zu größeren Schwärmen zusammen. Einen Großteil ihrer Zeit verbringen sie auf dem Boden auf der Suche nach Nahrung.

 

Nahrung Seitenanfang

Sie leben von Sämereien von Gräsern und krautartigen Pflanzen, von Blüten, Beeren, Früchten und von Insekten und deren Larven.

 

Brutgelegenheit Seitenanfang

In der Natur findet man die Nester von Feinsittichen in hohlen Ästen und Stämmen, und nicht selten trifft man mehrere Nester in einem Baum an.

Ein Nistkasten von 30 x 15 x 15 cm mit einem Schlupfloch von 5 cm im Durchmesser wird von ihnen ohne Probleme akzeptiert.

 

Brutprozeß Seitenanfang

Bei dieser Art können mehrere Brutpaare in einer Voliere untergebracht werden. Auf diese Weise stimulieren sie sich im Bruttrieb durch Ruf und Verhalten.

Die vier bis sechs Eier eines Geleges werden von der Henne in achtzehn bis neunzehn Tage bebrütet. Sie sitzt fest auf dem Nest und wird regelmäßig von dem Partner gefüttert. Einige Zeit nach dem Schlupf der Jungen hilft das Männchen auch bei der Fütterung der Nachkommen, bis sie etwa nach vier Monaten das Nest verlassen.. Nach der Nestlingszeit verbringen sie noch einige Zeit bei ihren Eltern. Ein zweites Gelege ist keine Seltenheit.

 

Besonderheiten Seitenanfang

Auf den ersten Blick sehen sich Fein- und Schmucksittich sehr ähnlich, doch es gibt ausreichende Unterscheidungsmerkmale, die eine Verwechslung verhindern. So ist der Feinsittich etwas blasser in den Farben und zeigt am Bauch weniger gelbliche Farbtöne, während die Blaufärbung der Flügel umfangreicher und intensiver ist. Die deutlichsten Merkmale zeigen sich am Kopf. Das blaue Stirnband erstreckt sich beim Feinsittich bis zum Auge. Hinter dem Auge ist ein gelber Fleck sichtbar. Beim Schmucksittich verläuft das Stirnband bis hinter das Auge. Diese Unterschiede sind auf den Fotos deutlich zu erkennen.

Während der Brutzeit zeigt der Feinsittich ein helleres Gefieder, da er sich kurz vor dieser Periode gemausert hat.

Da diese Sittiche nicht besonders aktiv und beweglich sind, sollte bei der Fütterung darauf geachtet werden, daß sie nicht zu viel ölhaltige Sämereien zu sich nehmen, da sie sonst zu fett werden.

Eine Freivoliere von drei Metern Länge bietet genügend Raum; es ist auch möglich diese Vögel bei Platzmangel mit anderen nicht aggressiven Arten zusammen zu halten. In bezug auf unser Klima gibt es keine Schwierigkeiten. Der Feinsittich ist abgehärtet.

Mutationen Seitenanfang

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Bilder Seitenanfang

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Feinsittich: Diese Art zeigt hinter dem Auge KEINE Blaufärbung, sondern einen gelben Fleck.


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Schmucksittich: hier ist das durchgehende, blaue Band hinter dem Auge deutlich sichtbar.